Hundeschule TAVA
Unser Agility-Team Welpen-Agility-Vorbereitungskurs I Welpen-Agility-Vorbereitungskurs II Agility-Anfänger Agility-Fortgeschrittene
Agility-Turnierhunde-Vorbereitungskurs DogDance-Schnupperkurs DogDance-Aufbaukurs Treibball-Anfängerkurs TAVA Dancer

Die TAVA Dancer und das Lied Nummer 3

Bollywood der etwas anderen Art in 3 Akten

1. Akt: Die Vorstellung

Heike und Berner-Maya, Chefchoreographin und Empfangsdame
Ohne Heike’s tolle Ideen eine Choreographie zusammenzustellen und diese auch umzusetzen, wären wir nur halb so perfekt. Und Berner-Maya darf dann mit ihrem Frauchen das Ausgedachte vorführen, damit auch alle Vierbeiner eine Vorstellung von dem haben, was auf sie zukommt. Dies tut Maya mit sehr viel Charme und Esprit und dem nötigen Quäntchen „Popowackel“.

Thomas und Felix, die einzigen Männer auf der Tanzfläche
Felix, der zweite Berner im Bunde und Thomas der einzige zweibeinige Mann in der illustren Runde sorgen für das ein oder andere Späßchen und jede Menge Abwechslung in der Damenriege, die den beiden schon viel zum Thema korrektes Timing und Körperhaltung beigebracht hat. Bei so vielen Damen hat Felix natürlich kaum noch Platz für Eintragungen auf seiner Tanzkarte.

Kerstin und Darah, Alleskönner und Superzicke
Darah unsere schwarz-weiße Schönheit ist, wie sich das für eine Border-Collie-Dame gehört, immer gut gelaunt und eifrig bei der Arbeit und Kerstin, die durch ihre Quadrillen-Erfahrung im Reiten schon einiges an Gruppenerfahrung mitbringt, wollen natürlich alles am liebsten möglichst perfekt haben. Doch Darah macht es ihrem Frauchen nicht immer einfach. Als „Superzicke“ zeigt sie ihrem Tanzpartner Felix schon ab und an die blitzblanken weißen Beißerchen – aber VORSICHT, nicht zu verwechseln mit einem Lächeln.

Sanne und Border-Maya, Super-Mutti und Temperamentsbolzen
Ohne Sanne gäbe es keinen zweibeinigen TAVA-Nachwuchs, daher wurde sie von uns kurzerhand zur Super-Mutti ernannt. Doch auch eine Super-Mutti kann eine flotte Sohle haben und so zeigt sie mit Maya, der kleinen temperamentvollen Borderdame, beim Tanzen ihr wahres Talent. Sie glänzt mit ausgefallenen Tricks und führt diese auch sehr schön und korrekt vor.

Gaby und Terri, Spaßvogel und Spürhund
Terri gehört zur "Jagdhundefraktion" und wurde zur Super-Spürnase gekürt. Als wuseliger Terriermix gehören die tollen Wild-Gerüche, herumliegende Leckerchen und fremde Menschen zu ihrer größten Ablenkung. Doch auf der Tanzfläche zeigt sie ihr wahres Gesicht, glänzt durch grazile Körperhaltung, liebt Wendungen und Drehungen und lässt sich sogar für die Fußarbeit begeistern. Und ohne Gaby – bei uns für die „hohen“ Töne zuständig - wären die Übungsstunden nur halb so lustig.

2. Akt: Die Studie der Übung

Seit einigen Monaten übten wir schon eifrig für den bevorstehenden Tag der offenen Tür im September. Bei den vielen unterschiedlichen Zwei- und Vierbeinern war es am Anfang gar nicht so einfach „Ruhe und Ordnung“ in die bunt gemischte Truppe zu bringen. Jeder hatte eine andere Vorstellung, wie die Choreo und vor allem wie wir aussehen sollten, um der Liedauswahl gerecht zu werden. Allein bei der Auswahl des Musikstücks waren sich alle einig, Lied Nr. 3 sollte es sein und sonst keins. Es wurde geübt und geübt und geübt und getanzt und getanzt und getanzt und gelacht, sehr viel gelacht. Die Choreo saß dann endlich perfekt, was auch sogleich mit der Videokamera für die Nachwelt festgehalten wurde. Die Videoaufzeichnung wurde analysiert und man kam zum Schluss: Das wird eine coole Sache. Wir sind gut, nein wir sind sehr gut.


3. Akt: Die Aufführung

Wie gewöhnlich kommt vor einer jeden Aufführung natürlich die Generalprobe und die ging mächtig in die Hose. Nicht gerade rosige Aussichten für den Tag der Aufführung, ergo: Nachsitzen. Das Nachsitzen hat dann geklappt.
Der Tag der Aufführung: Es wurde sich zurecht gemacht und die Hunde vorbereitet – dann konnte es losgehen. Einmarsch und Aufstellung, schön in Reih’ und Glied, gut gemacht. Lied Nr. 3 startete und nahm seinen Lauf. Zu diesem Zeitpunkt wusste keiner von uns genau, was los war uns was da passierte. Auf jeden Fall waren die Hunde extrem unkonzentriert, an den Zuschauern konnte es nicht liegen, denn diese sind unsere Hunde durch die unzähligen vorangegangenen Vorführungen gewohnt, also was um alles in der Welt sorgte auf der Tanzfläche und bei den Tänzern für so viel „Aufregung“ und „Verwirrung“. Trieb etwa ein Unhold sein Unwesen und verwandelte das Vorführgelände zur „Dancer-Lockstation“? War es etwa die Feuerwehr, die Sanitäter oder gar die Polizei? Spekulationen über Spekulationen. Bevor das Drama seinen Höhepunkt erreichte muss festgehalten werden, dass Anfangsformation und Mühle sehr schön geordnet und sauber ausgeführt wurden – auch die Parts mit der Menschenpyramide und den Reifen waren ein Hingucker. Nun aber zum Höhepunkt der Dramaturgie: Felix blieb seelenruhig sitzen und dachte nicht im Traum daran, sich weiterhin am Tanz zu beteiligen – Thomas brauchte vollen Körpereinsatz, Border-Maya triftete nach links raus um auf Schnüffelkurs zu gehen – Sanne musste energisch eingreifen, Berner-Maya stand auf Darahs Schwanz und verhinderte so ein reibungsloses Weitergehen - kurzer Auflauf beim Andocken. Darah musste eingreifen und ihr unwiderstehliches blitz-blankes blütenweißes Lächeln einsetzen um in Gang zu kommen und Terri, die scherte kurz vor Schluss mit einem Seitwärtshaken komplett aus der Reihe raus und entschwand der Tanzfläche - nahm abseits des Feldes ein „Mäulchen voll Gudesjer“, reihte sich dann aber wieder zügig in die Gruppe ein um für das Schlussbild bereit zu stehen. Die Zuschauer fanden es sicher lustig. Für uns hieß es lediglich „keep cool“, denn sie wussten nicht was sie tun.

Wir wissen, dass unsere Hunde und wir es perfekt können. Und, wir haben ja noch den Beweis. Das Video. Gott sei Dank. Und so nimmt das „Bollywood-Märchen der etwas anderen Art“ doch noch ein gutes Ende.

Gaby Oberst


TOP | Impressum

©2006 Copyright and Site-Design by CM-Design4you