Hundeschule TAVA
Unser Agility-Team Welpen-Agility-Vorbereitungskurs I Welpen-Agility-Vorbereitungskurs II Agility-Anfänger Agility-Fortgeschrittene
Agility-Turnierhunde-Vorbereitungskurs DogDance-Schnupperkurs DogDance-Aufbaukurs Treibball-Anfängerkurs TAVA Dancer

Wer denkt, mehr geht nicht, der irrt sich!

Erster Aufstieg der Saison:
Kerstin und Darah steigen in die A2 auf.

Die Mannschaft der TAVAs Limited Edition war am 1.6. beim Turnier-Heimspiel der OG Norheim zu Gast. Hierher kommen wir immer wieder gerne, denn das Turnier ist super organisiert, lauter nette Leute, leckeres Essen und ein schönes Gelände zum Gassi gehen ist ebenso vorhanden. Und für das Wetter kann man die OG Norheim nun wirklich nicht verantwortlich machen. Schon der frühe Morgen versprach einen heißen Tag. Und so war es auch. Die Temperatur stieg und stieg und stieg. Extrem-Situation für Mensch und Hund. Doch unsere Starter ließen sich durch nichts ihre gute Laune verderben. Unser „Fels in der Brandung“ versorgte uns gleich nach dem Zeltaufbau mit leckerem „Grinse-Cappu“, genau das richtige für das, was kommen sollte.

Ein paar kleine Änderungen mussten vorgenommen werden, da Micha und Imma durch kurzfristig eingetretene Ereignisse nicht starten konnten. Die Hunde mussten auf die verbleibenden Starter verteilt werden. So nahm sich Gaby der kleinen Border-Maya und Corinna der Sturmspitze Meggie an und schon hatten beide je zwei Hunde im Einsatz. Für die kleine Jo fand sich leider kein Hundeführer und sie musste zuschauen. Ooch gemein.

Vor Beginn hieß es für die beiden Mayas „Einmessen“ und genau prüfen, in welcher Größen-Klasse zukünftig gestartet wird. Gut bei Berner-Maya gab es sowieso nix zu drücken – 60 cm sind einfach ganz ganz schwer in der Midi-Klasse unterzubringen. Bei Border-Maya war das nicht so ganz sicher. Richter Breunig musste zweimal nachmessen und zu guter Letzt blieben 44 cm übrig – ein Standardhund also, aber ein kleiner.
Im A-Lauf zeigte unsere Truppe schon ansprechende Leistungen mit nur zwei Disqualifikationen, wenig Fehlern an den Kontaktzonen sowie ansprechender Geschwindigkeit. Die Mädels waren gewillt die Ernte ihrer Trainingsarbeit einzufahren. Die zu beklagenden Fehlerpunkte waren zum einen auf die Nervosität mancher Starter, als auch auf Anforderungen und Zielsetzungen der einzelnen zurückzuführen. Andere wiederum schieben es auf das Wetter!?!

Ergebnisse und Details des A-Laufes
Kurz: A-Lauf mit Folgen, Kerstin und Darah jetzt 2er.
Vany und Joy, 2 Fehler, 1 Verweigerung, 5. Platz
* Vany war irgendwie nicht so richtig bei der Sache, der Parcours war super für die beiden – ein Nuller wäre kein Problem gewesen.
Corinna und Cracker, DIS
* Leider ist der hochmotivierte Cracker beim Stegabgang runter gefallen (Richter kam ihm zu nahe!!!) und, weil er Corinna doch so gut gefallen wollte, gleich wieder brav auf die Kontaktzone rauf um einen sauberen Abgang hinzulegen – es folgte die rote Karte.
Kerstin und Darah, 0 Fehler, 1. Platz von 40 (Aufstieg in A2)
* Unser Lichtblick an diesem Tag legte einen sauberen Null-Fehler-Lauf aufs Parkett und sicherte sich mit Laufbestzeit den 1. Platz und gleichzeitig den lang ersehnten Aufstieg in A2. Und wir konnten endlich, die schon zum zweiten Mal mitgeschleppten Sektflaschen köpfen und kräftig anstoßen.
Kerstin und Hazel, DIS
* Bei Hazel kam das DIS mit Ansage von Kerstin. Getreu dem Motto: „Ein Mittelstürmer verbringt die meiste Zeit seines Lebens im Strafraum“ stand Kerstin zur falschen Zeit am falschen Platz und Hazel nahm den ach so geliebten Slalom statt der Wippe. Es folgte die rote Karte.
Gaby und Border-Maya, 4 Fehler, 1 Verweigerung, 25. Platz von 40 (1. Start in A1)
* Hier kam erschwerend hinzu, dass ich nicht Mayas Hundeführer bin und nicht mit ihr trainiert habe. Trotzdem kann man mit Mayas erstem Turnierstart mehr als zufrieden sein. Sie ist folgsam und wahnsinnig schnell. Lediglich an den Kontaktzonen muss noch etwas gefeilt werden. Bei der Geschwindigkeit ist es schier unmöglich die Zonen zu kontrollieren – die müssen einfach sicher sein. Dafür, dass ich normalerweise einen eher nicht so schnellen Hund führe, hat das super funktioniert.
Gaby und Terri, 0 Fehler, 4. Platz
Sag ich doch, normalerweise führe ich einen eher nicht so schnellen Hund, dafür aber sicher. Heute lief es gut mit uns beiden und alles klappte wie gewünscht, selbst von der Verleitung Steg konnte ich die Maus abbringen. Unser Lauf endete mit null Parcoursfehlern und ein paar Zeitfehlern. Ich bin zufrieden und überglücklich.
Heike und Berner-Maya, 1 Fehler, 5. Platz (Unser Fels in der Brandung ist nicht gebröselt!!!)
Auf unser Dreamteam sind wir ganz schön stolz. Das haben die beiden klasse gemacht. Ein Stangenabwurf und ein paar Zeitfehler brachten das Team auf Platz 5. Man bedenke, dass die momentanen Temperaturen für einen Berner echt mörderisch sind. Maya musste mehrmals duschen. Aber scheinbar verleiht so eine kühle Dusche doch Flügel.
Corinna und Meggie, 2 Fehler, 12. Platz
Meggie zu führen ist immer wieder eine Herausforderung, selbst für die sehr erfahrene Imma. Aber Corinna hat Imma würdig vertreten und Meggie sauber geführt und in dieser Geschwindigkeit auch beeindruckend kontrolliert. Über die beiden Fehler sehen wir einfach mal weg.

Der folgende Jumping hatte es wirklich in sich. Ecken, Winkel und Rennstrecken. Man kann sich vorstellen, wie rot die Köpfe der Starter mit den schnellen Hunden während der paar Sekunden im Parcours wurden. So hatte jeder Starter sein ganz persönliches Problem mit dem Tag, dem Hund, dem Parcours, dem Wetter oder mit sich selbst. Doch für jedes noch so komplizierte Problem gibt es eine einfache, schnelle und leider auch eine falsche Lösung, wie man lesen kann.

Ergebnisse und Details des Jumping
Kurz: Jumping mit „Pfiff“
Vany und Joy, DIS
* schnell, wendig, schön und kontrolliert geführt bis zum Schluss – fast bis zum Schluss. Joy nahm lieber wieder das erste Hindernis (stand direkt neben dem Letzen) - getreu nach dem Motto, wo man anfängt hört man auch wieder auf. Es folgte die rote Karte.
Corinna und Cracker, 3. Platz
Corinna wollte unbedingt einen dieser begehrten Pokale haben und dafür hat sie sich mächtig ins Zeug gelegt. Hat ja dann auch geklappt. Streber – bringt die ganze Statistik durcheinander!
Kerstin und Darah, DIS
Darah kam auf der Rennstrecke ins Trudeln, dachte wohl es ging schon raus – nee Darah, erst noch mal rechts rum und noch ne Runde drehen – ach so, kurz umgedreht und den Sprung von der falschen Seite genommen. Es folgte die rote Karte.
Kerstin und Hazel, DIS
Das Hazel’sche war so beeindruckt von der Rennstrecke, die wusste gar nicht wo sie anfangen sollte. Bei den vielen Hindernissen ist sie dann doch etwas durcheinander gekommen. Ist ja auch kein Wunder – Rennen – Springen – auf Frauchen aufpassen – Kreisen vor dem nächsten Hindernis bis Frauchen endlich kommt – Festplatte neu justieren, heidernei...... Ach was hat’s wieder ein Spaßßßß gehabt. Es folgte die rote Karte.
Gaby und Border-Maya, DIS
Die Maya hatte auch ihren Spaß. Ebenso wie das Hazel’sche kann das Maya auch – schnell renne. Im Gegensatz zu mir. Bis zur Rennstrecke lief alles super und war auch noch spaßisch – aber dann hörte der Spaß auf und ich musste mich entscheiden – bring ich den Lauf anständig nach hause oder will ich leben. Ich habe mich fürs Leben entschieden. Es folgte die rote Karte.

Kurz im Sportjargon: „Kreativitätslücke im gesamten Mittelfeld“.

Heike und Berner-Maya, DIS
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten und einem Stangenabwurf – Mayas Beine schienen bleischwer zu sein – kam der Motor aber dann doch zum laufen. Die Wirkung der Dusche setzte ein und Maya lief und lief und lief und die zwei Senioren, die hatten Spaß – soviel Spaß, dass sie gar nicht mehr aufhören wollten. Sie haben dann ganz selbstverständlich noch mal ne Ehrenrunde gedreht, bis Heike irgendwann merkte „huch, dass kommt mir alles irgendwie mächtig bekannt vor“. Selbst der Richter hatte mit den beiden seinen Spaß. Er zog die rote Karte nur ganz langsam raus. O-Ton Herr Breunig: „Ich hätte sie laufen lassen bis zum St. Nimmerleinstag.“
Corinna und Meggie, DIS
Ja, das Leben ist kein Wunschkonzert. Nachdem die 1er durch waren und ich und Terri uns den Jumping erspart haben, wurde kurzerhand beschlossen die beiden Sektflaschen gepflegt und in aller Ruhe zu leeren. Wir haben mit zwei, drei Handgriffen unser Zelt in ein Sauerstoffzelt verwandelt und „hoch die Tassen“. Inklusive Corinna. Eigentlich wollten wir das ganz unbemerkt tun – aber auch das gelang uns nicht. Unserem Fels in der Brandung ist der Korken „sanft entwichen“ und schoss wie eine Rakete unters Zeltdach. Glück im Unglück – das Dach blieb heil und es ging nix verschütt. Nachdem die Flaschen geleert waren, wurde es für Corinna Zeit mit Meggie an den Start zu gehen. Auch bei den 3er war eine Rennstrecke eingebaut mit diversen Winkeln. Tödlich – doch Corinnas Unbekümmertheit wandelte sich kurzerhand in kontrollierte Spontanität – Meggie nahm das falsche Hindernis - es folgte die rote Karte.

Es war ein wunderschöner, lustiger und erfolgreicher Tag für unsere Agilitysportler. Insgesamt haben unsere Teams stolze 2 Pokale und das Seniorenteam eine Riesen „Lecker-Schmecker-Spaßtüte“ erkämpft. Selbst die eine oder andere DIS tat der guten Stimmung keinen Abbruch und jeder Lauf brachte neue Erfahrungen für Mensch und Hund.

Fazit: 15 Läufe, 8 DIS-Pfiffe, eine Topplatzierung, ein 3. Platz und ein Aufstieg und nette Unterstützung einiger unserer Beginner-Teams.

Mit einer Tüte selbstgebackener Leckerlis von der „Hundesnackbar“ und einem Schweinsohr für jeden Starter ging es auf die Heimreise.

Übrigens: Der Grinse-Cappu am Morgen und der Sekt am Nachmittag ließen das Grinsen in unseren Gesichtern bis zum Sonnenuntergang anhalten. Doch oh Schreck, der heutige Morgen hat es ans Licht gebracht: Durch die massive Sonneneinstrahlung hat sich, zumindest bei mir, das Grinsen im Gesicht eingebrannt. Bei euch auch?

Schreiberling - Gaby Oberst

TOP | Impressum

©2006 Copyright and Site-Design by CM-Design4you