Hundeschule TAVA

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Personensuche mit Anja Jakob

Ich meldete mich für das Mantrailing- Seminar an, weil ich schauen wollte, ob diese Art der Nasenarbeit etwas für mich und meinen Hund ist und was soll ich sagen: Wir haben die Personensuche für uns entdeckt.

Donnerstag: Der erste Tag

Wir trafen uns alle an der Huschu und machten uns dann auf den Weg nach Obermoschel, wo wir mit unserem Seminar beginnen würden. Alle hatten fleißig Socken gesammelt und in Tüten verpackt, es konnte also los gehen. Anja erklärte uns, wie wir nun vorgehen würden und machte uns klar, dass all unsere Hunde diese Art der Nasenarbeit können. Nur wir müssten uns umstellen, uns auf die Hunde einlassen und auf ihre Körpersprache achten. Wir begannen damit, Teams zu bilden. Ein Mensch-Hund-Team suchte und einer versteckte sich. Dann konnte es losgehen.

Das Anfangsritual war das Anlegen des Trail-Geschirrs und der Trail-Leine. Zunächst suchten wir nur auf einer kurzen Distanz und legten auf dieser Strecke 3 Socken nieder, natürlich mit Leckerli versehen, es sollte sich ja lohnen an den Socken zu riechen. Dann gaben wir den Hunden ein „Riech-Kommando“ und ein Kommando, das ihnen verdeutlichte, dass sie nun mit der Suche beginnen können. Und was soll ich sagen? Nach kurzer Zeit hatten unsere Hunde verstanden, dass nach jedem Sockenparcours die zu suchende Person mit einer suuuuper Belohnung wartete.

Danach dehnten wir unsere Suchroute in Obermoschel aus. Die Route wurde etwas länger und irgendwann lag nur bei der Anfangssocke ein Leckerli. Das so viele Menschen, in regensicheren Kleidern vermummt, durch Obermoschel streiften, zog die Aufmerksamkeit der Bewohner auf sich. Einige wunderten sich, einige reagierten verärgert und andere fragten nach. Nach einer Stärkung und einer Mittagspause ging es mit dem Training weiter. Wir fuhren wieder nach Obermoschel und gingen etwas mehr in die Häuserstraßen hinein. Auch hier trailten wir weiter und unsere Hunde wurden immer besser. Anja erklärte uns, auf was wir bei unseren Hunden achten sollten.

Viele Schnüffelnasen blinkten, das heißt, sie zeigten mit einer Kopfbewegung an Kreuzungen an, wo der Duft der gesuchten Person stärker war. Außerdem trailte jeder Hund anders, einige mit der Nase nach unten, andere mit der Nase nach oben. Es war sehr interessant, zu lernen, was die Körpersprache des eigenen Hundes uns sagte. Und sich darauf einzustellen, dass nun der Hund der Führer ist und man ihm vertrauen kann, weil seine Nase immer den richtigen Weg fand, war am ersten Tag noch sehr ungewohnt.

Alles in allem war der erste Tag des Seminars sehr lehrreich. Ich habe viel über meinen Hund gelernt und es wurde sehr schnell deutlich, wie schnell unsere Hunde wussten, was zu tun war und wie gut man sich auf ihre Nasen verlassen kann.

Freitag: Der zweite Tag

Am zweiten Tag ging es auf die Moschellandsburg. Auch hier bildeten wir wieder Teams und begannen mit der Suche. Diesmal verringerten wir die Anzahl der Tüten, je nachdem wie das jeweilige Mensch-Hund-Team es wünschte. Die Suchroute wurde wieder ein bisschen länger und dann ging es los. Wieder darauf achten, wo der Hund blinkt, sich danach richten, dabei nicht die Leine aus dem Blick verlieren und dem Tempo des Hundes folgen. Alles gar nicht so einfach, wenn man noch Trail-Anfänger ist. Doch von Trail zu Trail wurde es besser und unsere Hunde auch.

Nach einer ausgiebigen Pause auf der Lemberghütte, starteten wir mit vollem Bauch in die letzte Runde. Es zog uns nach Ebernburg. Auch hier waren die Trails wieder etwas länger. Aber unsere Hunde waren immer noch gut und freuten sich nach jeder Suche auf die suuuuper Belohnung der gefundenen Person. Und auch wir machten uns immer besser, es viel uns nun leichter auf unsere Hunde und ihre Sprache zu achten. Außerdem vertrauten wir unseren Hunden nun auch besser, was den Weg anging, den die zu suchende Person gegangen war. ( Denn diese Strecke kannten nur die zu suchende Person und Anja. Wir waren also gezwungen, uns auf die Nasenarbeit und das Können unsere Hunde zu verlassen).

Am Ende des Tages ging es noch einmal zur Huschu. Alle Mensch-Hund-Teams waren sehr zufrieden mit dem Seminar, mit Anja und mit den Hunden. Wir hatten alle jede Menge Spaß, sowohl mit den Hunden, als auch mit den anderen Seminarteilnehmern. Für mich haben sich diese 2 Tage sehr gelohnt. Es war sehr interessant zu sehen, wie mein Hund sucht und findet und wie zielstrebig er die Spur verfolgte. Auch wenn es mir am Anfang schwer viel, darauf zu vertrauen, dass mein Hund schon weiß, wo es lang geht, wurde ich eines besseren belehrt. Für mich war nach diesem Seminar klar, dass ich das Trailen als Hobby für meinen Hund und mich entdeckt hatte und es auch weiterhin machen will. Und da ich nicht die Einzige bin, der es so ging, haben wir uns in unserer Seminargruppe zusammengetan und so kam schon ein Trail-Treff zusammen.

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle noch einmal an Anja, die jeden Parcours mitgegangen ist und uns immer ein sehr gutes Feedback gegeben hat, worauf wir achten müssen.

Laura & Karlee

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